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Helgoland im Herbst – Immer eine Reise wert!

Waldpieper

Foto: Samuel Houcken

Die Reise begann an einem äußerst stürmischen Mittwoch und zwei Stunden später in Cuxhaven. Wegen des miesen Wetters war leider kein Seawatching möglich gewesen. Die Unterkunft war sehr zentral gegenüber der Bücherei gelegen und ich konnte mit dem Spektiv auf das Wasser zwischen Düneninsel und Hauptinsel schauen. Außerdem war an der Wiese der Bücherei ein massiver Bergfinktrupp und ein paar Schafstelzen unterwegs.

Zwei Zielarten am ersten Tag 

Beim ersten Ausflug am Nachmittag konnte ich den Waldpieper und die Zitronenstelze an der Nordostmole sehen. Beides sind wunderschöne Vögel. Der Waldpieper fällt mit dem leuchtenden Überaugenstreif sofort unter den anderen Piepern auf. Außerdem waren dort Meerstrandläufer, Ohrenlerchen und Sanderlinge in großer Anzahl zu beobachten. Es gestellte sich auch ein Sterntaucher dazu. Die Sumpfohreule konnte ich leider nicht beobachten.

Rotkehlpieper, Berghänfling an der langen Anna

An einem frühen Morgen machte ich mich alleine auf zur langen Anna. Nur eine Joggerin kam mir entgegen. Ich konnte einen Rotkehlpieper ziemlich lange beobachten, ehe er abflog. Außerdem war in dem bunten Trupp eine Schneeammer dabei und ein für Helogländer Verhältnisse seltenen Berghänfling. Auf dem Rückweg konnte ich noch die Kurzschnabelgans am Fanggarten ergattern.

Abreise mit einem Sonntagsschmankerl

Die Abreise ist immer das traurigste an dem Aufenthalt. Allerdings hielt die Trübsal nur kurz, als ich meine erste Gryllteiste entdeckte und zudem noch einen Raufußbussard sehen konnte. Ein toller Abschied von ein paar richtig schönen Tagen auf Helgoland. It´s worth it!

 

Über den Author

Samuel Houcken

Gründer von Orninews Niederrhein. Außerdem ambitionierter Naturfotograf und Vogelbeobachter; Auszubildender zum Mediengestalter in Digital/Print.

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